DAS GELDWESEN

 

"Alles Unheil dieser Welt

kommt vom falsch verteilten Geld."

 

Werner Mitsch (1936-)

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ES WAR EINMAL...

 

 

DIE SCHIFFSBRÜCHIGEN   Louis Even

http://www.michaeljournal.org/insel.htm    (Deutsch)
http://www.michaeljournal.org/ilenauf.htm    (Français)
http://www.michaeljournal.org/myth.htm    (English)

Eine Explosion hatte ihr Schiff zerrissen. Ein jeder versuchte noch, sich an einen schwimmenden Teil zu festzuhalten. Als alles vorüber war, blieben nur noch fünf Leute übrig, fünf, die sich auf einem Rettungsfloß befanden, das von den Wellen wegtrieben wurde. Von den anderen Opfern der Katastrophe war nichts mehr zu sehen.  Seit vielen Stunden schon schweifte ihr Blick über den Horizont: Würde ein durchreisendes Schiff sie sehen? Würde ihr Rettungsfloß auf irgendeiner freundlichen Küste stranden?  

Plötzlich ruft jemand:

"—Land in Sicht!  Schaut! Genau in der Richtung, in die uns das Meer treibt."  

(...)

Eines Abends. als die Männer am Strand sitzen und dieses Problem zum hundertsten Mal zu lösen versuchen, sehen sie plötzlich eine Schaluppe näher kommen, die nur von einem Mann geführt wird. 

Da sie froh sind, einen zusätzlichen Kameraden zu haben, heißen ihn unsere fünf Männer herzlich willkommen und führen ihn in der Siedlung herum. 

"—Obwohl wir hier weit weg vom Rest der Welt sind, sagen sie, sind wir nicht allzusehr zu bemitleiden. Die Erde ist fruchtbar; der Wald auch. Nur eines fehlt uns: wir haben keine Zahlungsmittel, das uns den Austausch der Produkte vereinfachen, würde. 

"—Preisen Sie den Zufall, der mich hierhergeführt hat, antwortet Martin. Das Geld ist kein Geheimnis für mich. Ich bin ein Bankier und kann Ihnen in geringer Zeit das Währungssystem festlegen, das Sie befriedigen wird.

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Der König und der Weise

 

Ein habgieriger und grausamer König, der viele Länder erobert und an sich gerissen hatte, dünkte sich als der mächtigste Eroberer. Deshalb geriet er in Zorn, als ihm die Worte eines armen Weisen zu Ohren kamen, dass ein König ohne sein Volk nicht einen Sieg erringen könnte. Der König befahl den Weisen in seinen Palast und verkündete ihm:

- "Wenn Du Deine Worte nicht beweisen kannst, wirst Du hingerichtet. Eine Nacht sei Dir zum Überlegen gegönnt."

Der Beweis für seine Behauptung gereichte dem Weisen zur Ehre: Er überbrachte dem König ein originelles Spiel, das Schachspiel, dessen Regeln überzeugend darlegen, dass ein König ohne Hilfe seiner Figuren (das Volk) keine Partie zu gewinnen vermag.

 

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SIE HABEN ES GESAGT...

 

“Jeder, der glaubt, exponentielles Wachstum geht in einer begrenzten Welt immer weiter,

ist entweder ein Verrückter oder ein Ökonom."

Kenneth Boulding

 

„Der Zins ist ein in der Wolle gefärbter Dieb und Mörder.“ 

Martin Luther

 

 

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„Die von den Banken praktizierte Geldschaffung ‚ex nihilo‘ (Anm.d.Übers.: aus dem Nichts) ist - ich wage es zu behaupten damit die Menschen gut verstehen was auf dem Spiel steht - vergleichbar mit der Geldherstellung durch Falschmünzer, die vom Gesetz zu Recht verfolgt werden. Konkret führt sie zu den gleichen Resultaten. Der einzige Unterschied ist, dass diejenigen, die davon profitieren, Andere sind.“ 

Maurice Allais

 

„Nur gleichmäßig umlaufendes Geld führt zu Vollbeschäftigung,

allgemeinen Wohlstand und ist Vorraussetzung für Frieden.“ 

Silvio Gesell

Platon

 

 

"Es entstehen alle Kriege um den Bestiz des Geldeswillen."

Platon

 

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"Alles Unheil dieser Welt,

kommt vom falsch verteilten Geld."

(Werner Mitsch)

 

 

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„ Eigentlich ist es gut, dass die Menschen der Nation

unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. 

Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“

Henry Ford (Ford Motor Company)

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"Würde alles Geld dieser Welt an einem beliebigen Tag

um 15 Uhr unter die Erdenbewohner verteilt,

so könnte man schon um 15Uhr30 erhebliche Unterschiede

in den Besitzverhältnissen der Menschen feststellen."

Jean-Paul Getty

 

 

"Wenn du den Wert des Geldes kennenlernen willst,

versuche dir welches zu leihen."

Benjamin Franklin

 

„Ich glaube, dass viele anständige Investmentbanker

und grundehrliche Makler an der Börse

[Photo: Bertolt Brecht, um 1920]ihr Geld im Schweiße anderer Angesichter verdienen.“

Harald Schmidt

 

 

„Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten.

Wahre Profis gründen eine Bank.“Mayer Amschel Rothschild (1744-1812)

Bertolt Brecht

 

 

„Der Zinseszinseffekt ist das achte Weltwunder.“

Mayer Amschel Rothschild

 

 

 

 

 

Wenn die Börsenkurse fallen,

regt sich Kummer fast bei allen,

aber manche blühen auf:

Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

 

Keck verhökern diese Knaben

Dinge, die sie gar nicht haben,

treten selbst den Absturz los,

den sie brauchen - echt famos!

 

Leichter noch bei solchen Taten

tun sie sich mit Derivaten:

Wenn Papier den Wert frisiert,

wird die Wirkung potenziert.

 

Wenn in Folge Banken krachen,

haben Sparer nichts zu lachen,

und die Hypothek aufs Haus

heißt, Bewohner müssen raus.

 

Trifft's hingegen große Banken,

kommt die ganze Welt ins Wanken -

auch die Spekulantenbrut

zittert jetzt um Hab und Gut!

 

Soll man das System gefährden?

Da muss eingeschritten werden:

Der Gewinn, der bleibt privat,

die Verluste kauft der Staat.

 

Dazu braucht der Staat Kredite,

und das bringt erneut Profite,

hat man doch in jenem Land

die Regierung in der Hand.

 

Für die Zechen dieser Frechen

hat der Kleine Mann zu blechen

und - das ist das Feine ja -

nicht nur in Amerika!

 

Und wenn Kurse wieder steigen,

fängt von vorne an der Reigen -

ist halt Umverteilung pur,

stets in eine Richtung nur.

 

Aber sollten sich die Massen

das mal nimmer bieten lassen,

ist der Ausweg längst bedacht:

Dann wird bisschen Krieg gemacht.