Hoffen auf 2009

 

Wenn Jahre ihren Lauf beenden,

Dann fragt man zu Recht: «  Was hat es gebracht? 

Was bleibt an Mehrwert in unseren Händen,

Am Morgen nach der Silvesternacht? »

 

Schon muss der Weihnachtsfrieden weichen:

Denn Israel macht wieder Krieg.

Was will, und wie,  dieses Land erreichen?

Unterdrücken, dann Töten, ist doch kein Sieg!

 

Doch Hoffnung ist eine langlebige Pflanze:

Ein schwarzer Chef im weißen Haus!

Schon steigen die Chancen für das Ganze,

Den Klimakillern droht das Aus.

 

Nicht Kernkraft brauchen wir noch Kohle,

Die Sonnenkraft ist stark genug:

Zum Erhalt von Wasser, Wald und Boden.

Sie zu nutzen, das wäre klug!

 

Der Bankensturz sollte uns lehren:

Der Markt braucht eine « regelnde Hand ».

Jetzt kann die Gesellschaft sich bekehren

Von Gleichgültigkeit und Ignoranz!

 

Weil alles nur «zum Golde drängt»

In unserer arbeitsteiligen Welt,

Und alles Schaffen daran hängt,

Darum brauchen wir « fließendes Geld »!

 

Durch mutiges Handeln in unserem Land,

Jenseits von Lobby, Religion und Regierung:

Menschen für Menschen – im weltweiten Band!

Zwei Tausend und Neun: Das Jahr der Genesung?

 

Joseph Meyer - 01.01.2009